Sechs Spiele. Sechs Mal dieselbe Halle. Sechs Mal Prenzlauer Berg. Die Berlin Recycling Volleys werden ihren Herbst 2026 fast ausschließlich in der Max-Schmeling-Halle verbringen – und das ist kein Zufall, sondern ein Programm, das es in sich hat.
Eröffnung mit Ansage: Freiburg zum Auftakt
Am 21. Oktober 2026 beginnt die neue Saison für die Volleys mit dem Heimspiel gegen den FT 1844 Freiburg. Ein Auftaktspiel hat immer etwas Ritualhaftes – die erste Aufstellung, der erste Aufschlag, der erste Moment, an dem man sieht, ob der Sommer genutzt wurde oder nicht. Freiburg ist kein Gegner, den man unterschätzen sollte, aber als Eröffnungsgegner in der eigenen Halle ist das eine Einladung, Selbstvertrauen zu tanken, bevor das Programm schwerer wird. Tickets sichern lohnt sich früh – Auftaktspiele in Berlin ziehen.
Eine Woche später, am 28. Oktober, kommen die Cerebricks Volley Goats. Schon dieser Name signalisiert: Die Bundesliga 2026/27 ist bunter geworden. Zwei Heimspiele in sieben Tagen zu Beginn der Saison – das ist Vollgas von der ersten Minute an.
Der 4. November wird kein Spaziergang
Dann kommt VfB Friedrichshafen. Wer auch nur gelegentlich deutschen Volleyball verfolgt, kennt diesen Namen. Friedrichshafen ist historisch eine der prägenden Kräfte der Bundesliga – ein Verein, der die Maßstäbe im deutschen Männervolleyball über Jahrzehnte mitdefiniert hat. Das Spiel am 4. November 2026 in der Max-Schmeling-Halle wird zeigen, wo die Berliner in der Bundesliga-Hierarchie tatsächlich stehen. Nicht gegen Freiburg, nicht gegen die Volley Goats – gegen Friedrichshafen.
Drei Heimspiele in 14 Tagen zu Saisonbeginn – das ist kein Warmup, das ist eine Charakterprüfung.
November, Dezember und die Frage der Konstanz
Nach einer Pause von über zwei Wochen geht es am 21. November weiter – diesmal gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Ein Samstag, was bedeutet: potenziell mehr Publikum, mehr Atmosphäre, mehr Druck in beide Richtungen. Ludwigsburg bringt einen klangvollen Namen mit – die Barock Volleys sind kein Aufsteiger, den man mit halbem Engagement abfertigt.
Im Dezember dann zwei weitere Heimspiele: Am 2. Dezember die WWK Volleys München – ein Nord-Süd-Duell, das in dieser Liga immer Substanz hat – und am 12. Dezember der SV Warnemünde. Ein Gegner aus dem Norden, kurz vor Weihnachten, in einer Halle, die um diese Jahreszeit ihre eigene Stimmung entwickelt.
Was dieser Kalender wirklich bedeutet
Sechs Heimspiele am Stück – alle in der Max-Schmeling-Halle, alle in Berlin. Das ist auf den ersten Blick ein Vorteil: kein Reisen, kein Schlafen in Hotelbetten, kein Gefühl der Auswärtsmannschaft. Aber es ist auch eine Falle. Wer zuhause nicht liefert, hat keinen Ausrede mehr. Die Halle kennt jeden Fehler, das Publikum auch.
Der SC Charlottenburg und seine Volleyball-Abteilung haben in der Max-Schmeling-Halle eine Heimstätte, die für Volleyball in Deutschland Gewicht hat. Diese sechs Partien sind die Chance, diesen Anspruch zu untermauern – oder eben nicht.
Die sechs Spiele im Überblick
- →Mi., 21. Oktober 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown
- →Mi., 28. Oktober 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown
- →Mi., 4. November 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown
- →Sa., 21. November 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown
- →Mi., 2. Dezember 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown
- →Sa., 12. Dezember 2026 — Berlin (Max-Schmeling-Halle) Countdown

